Fahrzeugbrand Bei Thusis Führt Zu Vollsperrung Auf Der A13: Verkehrschaos Auf Der San-Bernardino-Route
Am heutigen Dienstag, dem 4. August 2026, hat ein schwerer Fahrzeugbrand auf der Autobahn A13 nahe Thusis den Urlaubsverkehr auf einer der wichtigsten Alpentransitrouten der Schweiz lahmgelegt. Ein Personenwagen fing aus noch ungeklärten Gründen Feuer, was einen sofortigen Grosseinsatz der Rettungskräfte und der Kantonspolizei Graubünden auslöste. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der Löscharbeiten musste die wichtige Verkehrsachse im Kanton Graubünden in beide Richtungen gesperrt werden.
| Parameter | Details |
|---|---|
| Ereignis | Fahrzeugbrand auf der Autobahn A13 |
| Ort | Thusis, Kanton Graubünden (Schweiz) |
| Datum | 4. August 2026 |
| Sperrung | Vollsperrung der A13 zwischen Thusis-Nord und Thusis-Süd |
| Einsatzkräfte | Stützpunktfeuerwehr Thusis, Kantonspolizei Graubünden, Rettungsdienst |
| Verkehrslage | Massive Verzögerungen, Ausweichrouten überlastet |
Brandursache und schneller Einsatz der Rettungskräfte
Der Vorfall ereignete sich am Vormittag des 4. August 2026 auf der A13 in Fahrtrichtung Süden, kurz vor der Ausfahrt Thusis. Nach ersten Angaben der Kantonspolizei Graubünden bemerkte der Lenker des betroffenen Fahrzeugs eine starke Rauchentwicklung im Motorraum und konnte den Wagen gerade noch rechtzeitig auf dem Pannenstreifen stoppen. Kurz darauf stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
Die alarmierte Stützpunktfeuerwehr Thusis rückte mit einem Grossaufgebot aus, um die Flammen zu bekämpfen. Dank des raschen und professionellen Eingreifens der Feuerwehrleute konnte ein Übergreifen des Brandes auf die umliegende Infrastruktur und die trockene Böschung am Strassenrand verhindert werden. Dennoch gestalteten sich die Löscharbeiten aufgrund der enormen Hitzeentwicklung und dichten Rauchschwaden als äusserst anspruchsvoll. Verletzte wurden glücklicherweise nach ersten Erkenntnissen nicht gemeldet; die Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Massiver Rückstau und Verkehrsbehinderungen im Reiseverkehr
Da sich der Vorfall mitten in der Hauptreisezeit des Sommers 2026 ereignete, führte die sofort eingeleitete Vollsperrung der A13 zu einem sofortigen Verkehrschaos. Der Verkehr staute sich innerhalb kürzester Zeit in beide Richtungen auf mehrere Kilometer zurück. Besonders betroffen ist der Transitverkehr in Richtung Süden (San-Bernardino-Tunnel).
Die Kantonspolizei Graubünden empfiehlt dringend, das Gebiet weiträumig zu umfahren. Die lokalen Umfahrungsstrassen über die Kantonsstrasse sind bereits völlig überlastet. Autofahrern, die aus Norden in Richtung Tessin oder Italien unterwegs sind, wird empfohlen, auf die Gotthard-Route (A2) auszuweichen, obwohl auch dort mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen ist. Navigationssysteme sollten aktiv genutzt werden, um aktuelle Staumeldungen in Echtzeit zu verfolgen.
Fahrzeugbrand bei Raststation - FF Hochleithen
Ermittlungen und Bergungsarbeiten dauern an
Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Spezialisten der Kantonspolizei Graubünden haben vor Ort die Arbeit aufgenommen, um die technischen Hintergründe des Feuers zu klären. Ein technischer Defekt im Motorraum wird aktuell als wahrscheinlichste Ursache eingestuft.
Die Bergung des völlig ausgebrannten Wracks sowie die Reinigung der Fahrbahn von ausgelaufenen Betriebsstoffen und Trümmerteilen werden voraussichtlich noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Zudem muss das Bundesamt für Strassen (ASTRA) die Fahrbahnoberfläche auf eventuelle Hitzeschäden überprüfen, bevor die Strecke wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden kann. Pendler und Reisende müssen sich bis weit in den Nachmittag hinein auf erhebliche Verzögerungen im Raum Thusis einstellen.
