Mondfinsternis 2026 In Spanien: Alle Zeiten, Orte Und Das Doppelte Finsternis-Spektakel Im August

Mondfinsternis 2026 In Spanien: Alle Zeiten, Orte Und Das Doppelte Finsternis-Spektakel Im August

Mond mit Sternen in totaler Mondfinsternis 3. März 2026 in Mexiko ...

Spanien steht im August 2026 im absoluten Fokus der weltweiten Astronomie-Szene. Neben der mit Spannung erwarteten totalen Sonnenfinsternis am 12. August wartet am 28. August 2026 bereits das nächste kosmische Highlight: eine partielle Mondfinsternis, die über der iberischen Halbinsel in den späten Nachtstunden hervorragend zu beobachten sein wird. Dieses astronomische Doppelpack macht den aktuellen Spätsommer zu einer historischen Phase für Himmelsbeobachter und Astrofotografen.



Parameter Details zur Mondfinsternis (August 2026)
Datum Freitag, 28. August 2026
Typ der Finsternis Partielle Mondfinsternis
Sichtbarkeit in Spanien Sehr gut (insbesondere in der zweiten Nachthälfte)
Beste Beobachtungszeit Zwischen 03:30 Uhr und 04:30 Uhr MESZ
Erforderliche Ausrüstung Keine (Fernglas oder Teleskop empfohlen)

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Der astronomische Ausnahme-August 2026

Das Jahr 2026 geht als das ultimative „Jahr der Finsternisse“ in die spanische Geschichte ein. Nur knapp zwei Wochen nach der totalen Sonnenfinsternis, die weite Teile Nord- und Mittelspaniens in absolute Dunkelheit stürzt, folgt am 28. August die partielle Mondfinsternis. Bei diesem Phänomen schiebt sich die Erde teilweise zwischen Sonne und Mond, sodass der Erdschatten die Oberfläche unseres Trabanten deutlich sichtbar verdunkelt.

Da sich Spanien zu dieser Zeit mitten in der sommerlichen Hochsaison befindet, erwarten Tourismusverbände und Astronomie-Clubs einen enormen Andrang an den bekannten Beobachtungsspots des Landes. Die klimatischen Bedingungen Ende August sind auf der iberischen Halbinsel traditionell hervorragend, da meist mit einem wolkenlosen und klaren Nachthimmel zu rechnen ist.

Exakte Uhrzeiten und Sichtbarkeit in Spanien

Die partielle Mondfinsternis am 28. August 2026 erfordert von Beobachtern etwas Ausdauer, da sich das Spektakel in den frühen Morgenstunden abspielt. Da der Mond sich während des Maximums bereits dem westlichen Horizont nähert, ist ein freier Blick in Richtung Westen entscheidend für eine erfolgreiche Sichtung.



  • Beginn des Halbschatten-Durchgangs: Gegen 02:00 Uhr MESZ tritt der Mond in den Halbschatten der Erde ein. Diese Phase ist mit bloßem Auge allerdings noch kaum wahrnehmbar.
  • Eintritt in den Kernschatten: Ab ca. 03:30 Uhr MESZ beginnt der optisch beeindruckende Teil. Der Mondrand wird sichtlich dunkler, als ob ein Stück aus dem Vollmond herausgebissen wurde.
  • Maximum der Finsternis: Um etwa 04:18 Uhr MESZ ist der Höhepunkt erreicht. Ein signifikanter Teil des Mondes liegt nun im tiefen Kernschatten der Erde und schimmert in einem aschgrauen bis leicht rötlichen Ton.
  • Untergang des Mondes: Kurz nach dem Maximum geht der Mond in Spanien im Westen unter, während im Osten bereits die astronomische Morgendämmerung einsetzt.

WM 2026: Spanien-Held Oyarzabal 30 Minuten ohne Ballkontakt ...

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Die besten Beobachtungsorte auf der iberischen Halbinsel

Um die Mondfinsternis 2026 in Spanien ohne störende Lichteinflüsse zu genießen, sollten urbane Zentren wie Madrid oder Barcelona gemieden werden. Das Land verfügt über einige der besten zertifizierten Lichtschutzgebiete („Starlight Reserves“) in Europa.

Besonders die Kanarischen Inseln mit den weltberühmten Observatorien auf Teneriffa (Teide) und La Palma bieten aufgrund ihrer Höhe über den Wolkenschichten eine unschlagbare Sichtqualität. Auf dem Festland sind die Hochebenen von Kastilien-La Mancha sowie die Bergregionen der Sierra Nevada in Andalusien die erste Wahl für Astronomen. Auch die Halbwüste Bardenas Reales in Navarra bietet eine spektakuläre, fast außerirdische Kulisse für astrofotografische Aufnahmen des verfinsterten Mondes.

Was Himmelsbeobachter jetzt beachten müssen

Da der verfinsterte Mond während des Maximums sehr tief im Westen stehen wird, blockieren Hügel, Bäume oder Gebäude in bewohnten Gebieten schnell die Sicht. Suchen Sie sich daher rechtzeitig einen erhöhten Beobachtungspunkt mit freiem Horizont nach Westen.

Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis ist für die Betrachtung einer Mondfinsternis kein spezieller Schutzfilter notwendig. Das Phänomen kann absolut gefahrlos mit bloßem Auge, einem Fernglas oder einem handelsüblichen Teleskop beobachtet werden. Wer das Ereignis fotografisch festhalten möchte, sollte ein stabiles Stativ und ein Objektiv mit mindestens 300 mm Brennweite nutzen, um die Kraterdetails im Erdschatten scharf abzubilden.


Beobachtung der totalen Mondfinsternis am 3. März 2026 mit Vespera & H ...

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